Ausflug der Schneefrauen am 22. Februar 2014

Der diesjährige Jahresausflug sollte wieder einmal im Winter stattfinden.

Jacqueline Blattmann, Esther Ravaioli, Erica Oehy und Esther Haag versprachen uns einen unvergesslichen Tag im Schnee voller Überraschungen. Wir liessen uns nicht zweimal bitten und fast alle waren am Samstagmorgen auf dem Bahnhof und stiegen in den Zug Richtung Bündnerland. Das Reiseziel war weiterhin unbekannt, wir wussten nur, dass es Fondue oder Rösti gibt und es sinnvoll wäre, wenn man 2 Paar Handschuhe dabei hätte. Wozu die wohl nötig sind? Bereits im Zug bekamen wir die erste Überraschung in Form eines Süssigkeitensäckleins mit einem handgestrickten Schneemann daran. Jede durfte sich die Farbe der Halsschleife des Schneemännchens aussuchen. Dass diese Farbe noch von Bedeutung sein wird, wussten wir damals noch nicht.

Die Bahnreise war in Chur zu Ende. Wir stiegen ins Postauto um und rätselten weiter, wohin es uns fahren wird. Richtung Lenzerheide war bald einmal klar und in Parpan hiess es dann: „Alles aussteigen bitte!“ Ein Tag im Winterwunderland begann. Der Himmel war strahlend blau, Schnee hatte es in Hülle und Fülle und es war auch nicht zu kalt.

Zuerst nahmen wir noch den obligatorischen Kaffee mit Gipfeli in einem gemütlichen Restaurantstübli zu uns. Dann ging es an die frische Luft und auf den Weg zur Tschuggahütte. Es war nicht allzu weit und alle schafften die wenigen Kurven, die uns in die Höhe führten. Dann die nächste Überraschung: Unser Mittagessen mussten wir uns zuerst noch verdienen mit einer Aufgabe im Schnee. Wir wurden in 5 Gruppen eingeteilt und zwar mittels der Schleifenfarbe unserer Schneemännli. Jede Gruppe sollte eine möglichst originelle Schneeskulptur formen. Alle machten sich mit Feuereifer daran, denn jede Gruppe wollte schliesslich gewinnen. So entstanden lustige Figuren und die Jury hatte die Qual der Wahl: Welcher Schneemann war der originellste oder prämierte man einen der Schneefrauenchöre samt Dirigentin? Aber eigentlich war es ja nebensächlich, wer gewinnt. Hauptsache alle hatten Spass dabei und jetzt so richtig Hunger, denn das Fondueessen war bereit. Mit gutem Appetit machten wir uns über die vollgefüllten Fonduepfannen her und bei Käse, Wein und guter Stimmung freuten wir und schon auf das nächste Highlight: die Schlittenfahrt ins Dorf runter. Alle meisterten die Steilwandkurven mit Bravour und kamen heil im Dorf an. Wir spazierten durch Parpan, nicht ohne einen kleinen Abstecher in die Dorfkirche, wo wir den Psalm 23 sangen und einen Moment innehielten.

In der Bünderfleischtrocknerei von Jörg Brügger wurden wir vom Chef persönlich durch den Betrieb geführt und erfuhren viel Wissenswertes über die Herstellung des Bündnerfleisches. Danach durften wir ausgiebig all die Fleischspezialitäten probieren. Zum Dank sangen wir noch den Kater Schnurribum. Schnell noch ein paar Einkäufe tätigen für die Lieben zu Hause. Bald war es Zeit, den Rückweg anzutreten, wieder mit dem Postauto. Wir wurden von einer ostdeutschen Chauffeuse ins Tal runter gefahren, der wir auf dem ganzen Weg mit Liedern aus unserem Gesangsrepertoire die Fahrt verkürzten. In Chur hat sich Kathrin verabschiedet und wir wurden von Erica zum Majoranplatz geführt. Was erwartete uns wohl hier? Ein Abstecher in eine Boutique, die von einer Freundin von Erica geführt wird. Bei einem Gläsli Prosecco konnten wir die neusten Modetrends begutachten und einige fanden sogar noch ein Schnäppli. Langsam dunkelte es und wir wurden von der Nachtwächterin von Chur erwartet. Sie führte uns durch das schöne Altstädtchen und erzählte allerhand geschichtliches und gruseliges über die Stadt Chur. Wir waren froh, danach im mit Kerzen erleuchteten Gasthof Stern bei einer heissen Gerstensuppe wieder aufwärmen zu können.

Ein supertoller, mit Überraschungen gespickter Ausflug ging zu Ende. Müde aber glücklich fuhren wir mit der Bahn nach Hause. Danke, liebe Schneefrauen, für den tollen Tag.

Rückblick auf unsere Vereinsreise 2012 nach Finnland

Zum Abschluss des 20 jährigen Jubiläumsjahres reiste der Frauenchor Rorschacherberg mit einigen Begleitpersonen nach Finnland. Inspiriert durch 2 finnische Lieder, die der Chor in sein Repertoire aufgenommen hat, entstand die Idee, das Land etwas näher kennen zu lernen. Das Flugzeug brachte die Sängerinnen in den Norden Finnlands, nach Joensuu. Am folgenden Tag stand die abwechslungsreiche Fahrt in die Hauptstadt Helsinki auf dem Programm. Vorbei an endlosen Wäldern und Seen, der sogenannten Seenplatte, machte der Car einen Zwischenhalt in Lahti. Dort konnte, nebst einer Stadtrundfahrt, auf der 113 Meter hohen Skisprungschanze die imposante Aussicht genossen werden. Gegen Abend traf man in Helsinki ein. Da das Hotel am Hafen lag, konnte das rege An- und Ablegen der Schiffe und Fähren beobachtet werden. Wer Lust hatte, erkundete nach dem Nachtessen noch ein bisschen die Stadt. Am 3. Tag erzählte die Stadtführerin auf der Stadtrundfahrt viel Wissenswertes über die Hauptstadt. So erklärte sie zum Beispiel, dass in Helsinki viele schwedisch sprechende Bewohner leben und die Stadt daher offiziell zweisprachig ist. Aus diesem Grund sind sämtliche Strassenschilder in beiden Sprachen angeschrieben. Es gab immer wieder Gelegenheiten einige Lieder zu singen, so auch in der bekannten Felsenkirche. Wer noch nicht genug hatte, genoss am Nachmittag per Schiff die Sehenswürdigkeiten von Helsinki. Es blieb aber noch genug Zeit um die Stadt zu Fuss zu erkunden und ausgiebig zu shoppen. Am letzten Tag gab es nochmals Gelegenheit in die Stadt zu gehen oder den Gottesdienst in der Uspenski Kathedrale zu besuchen. (mab)

Rückblick auf unsere Vereinsreise 2010 vom Wochenende Samstag/Sonntag,11. und 12. September 2010

Froh gelaunt versammeln sich die Sängerinnen am Samstagmorgen um 6.00 Uhr bei der Mehrzweckhalle in Rorschacherberg. Gespannt auf das Wochenende, werden die Koffer in den Bus der Firma Käfer aus Arbon verfrachtet. Nach kurzer Zeit sind wir in Österreich und werden von der aufgehenden Sonne begrüsst. Durch den Pfändertunnel erreichen wir auch schon bald die Grenze zu Deutschland. Über Scheidegg und Oberreute geht’s zügig durchs hügelige und herbstliche Land. Wir geniessen kurz nach Oberstaufen im Hotel – Gasthof Konstanzer – Hof Kaffee und Gipfeli. Zum Abschied stimmen wir in der frischen Morgenluft das Lied „Der Heimatvogel“ an. Weiter geht die Fahrt nach Füssen. Hier besichtigen wir das wunderschöne Schloss Neuschwanstein. Bei einer Führung durch das Märchenschloss geben wir noch Kostproben unseres Liedergutes. Nach einem feinen Essen besteigen wir wieder den Bus. Durch eine abwechslungsreiche, herrliche Landschaft erreichen wir das schmucke Ettal. Bei Kaffee und Strudel lassen wir es uns gut gehen. Die Zeit geht schnell vorbei und weiter geht’s zum Zielort Seefeld im schönen Tirol. Im Hotel Charlotte lassen wir uns verwöhnen. Einige unermüdliche Sängerinnen zieht es noch nach dem Essen ins Dorf hinunter. Sie lassen den Tag bei Discomusik ausklingen. Nach einem reichhaltigen Frühstück und bei stahlblauem Himmel kann uns nichts mehr halten, denn in Seefeld ist just an diesem Wochenende der Markt des alten Handwerks. Hier zeigen Handwerker aus allen Teilen Tirols altes Handwerk vom Feinsten. Glasbläser, Korbflechter, Trachten – und Lederhosenschneider, Latschenkiefer – und Steinölbrenner und viele mehr, lassen das Dorf wie ein Museum aussehen. Da noch genug Zeit bis zum farbenfrohen Trachtenumzug bleibt, geniesst eine Gruppe die Kutschenfahrt, andere steigen auf den Pfarrhügel und umrunden den herrlichen Wildsee von Seefeld. Noch eine Weisswurst mit Brezel und der Abschied kommt in Riesenschritten daher. Auf dem direkten Weg fahren wir gemächlich über den Arlbergpass unserer Heimat entgegen, Aber nicht, ohne nochmals Kaffee und den obligaten Strudel aus Äpfel, Marillen oder Zwetschgen, natürlich mit Vanillesauce und Sahne, in Stuben zu geniessen. Müde, mit vielen schönen Eindrücken, erreichen wir den Rorschacherberg am Sonntagabend.